Leserbewertungen:
Geniales Ende einer genialen Reihe
Ich kann jedem nur raten, die Necroscope-Reihe hier zu beenden! Die orginelle Wendung zum Schluss ist ein würdiges Ende für Harry Keoghs Abenteuer. Offenbar hatte Brian Lumley auch vor, die Reihe hier enden zu lassen, doch irgendwas oder irgendwer (der Verleger? treue Fans? Geldgier?) hat ihn bewegt, noch drei Bände zu schreiben. Diese sind allerdings bloß noch ein müder Abklatsch des ganzen. Wer sich Geld und Frust sparen möchte, kann gut nach Band 12 aufhören.
Unglaublich :-)
Als ich den ersten Band der Serie testhalber kaufte (mehr Neugierdehalber um mal zu sehen was es "neues" aus dem Lager der Vampirromane so gibt) bereute ich das bis heute nicht. Schon nach den ersten 30 Seiten wusste ich - Das ist etwas ganz neues. Uneingeschränkt empfehlenswert!. Der "unbedarfte" Leser bisheriger Vampirromane wird entweder entäuscht oder begeistert sein. Enttäuscht deshalb, weil der Hauptdarsteller Harry Keogh eigentlich nichts mit den üblichen stilistischen Klischees des Vampirgenres gemein hat. Dies ist kein typischer Roman der üblichen Graf Dracula und Mantel- sowie Sarg im Keller und "um Mitternacht knurpsel ich der holden Blut" bücher im üblichen Sinne. Es beginnt alles harmlos mit Harrys Jugend und seinen zum Teil unheimlichen Erfahrungen. Der Leser wird gebannt bis zur letzten Seite und ich habe bisher in allen Romanen nicht eine einzige "Durststrecke" der Story erlebt. Jeder Band ist meiner Meinung nach schon ein Höhepunkt in sich aber was Lumley hier mit dem 12. Band abliefert ist ungeschlagen. Im Prinzip könnte Harrys Story hier zu Ende sein. Aber es geht weiter...wie? wo? wann? Wir werden sehen :-) Lumley versteht es meisterhaft wie
kein anderer bisher eine Story mit soviel Tiefe, (neuen)Horrorelementen und einem so symphatischen Protagonisten und Nebenpersonen zu erzählen. Symphatisch deshalb, weil man Harrys Anfänge von anbeginn an miterlebt und man sozusagen mit dem Helden wächst. Trotz seiner Fähigkeiten ist er nicht der unverwundbare Supermann der alles im alleingang bewältigt. Auch er braucht Freunde, Rat, Trost und Hilfe. Man leidet, blutet und fürchtet sich mit ihm. Was soll ich noch sagen. es wird einige Zeit dauern bis etwas erscheinen wird was Lumleys Reihe übertreffen könnte-wenn überhaupt. In meinen Augen gilt Lumley mit dieser Reihe als momentane Referenz. Kaufen-Kaufen-Kaufen!!!
endlich lösen sich,
die Rätsel des 11. Bandes. Harry Keogh wird vom Jäger zum Gejagten. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn er ist immer noch auf der Suche nach dem Nekromanten, dem Frauenmörder und Schänder der Seelen. Doch zugleich ist er das bevorzugte Ziel des E- Dezernates, dass nur darauf wartet, ihm eine Falle zu stellen. Doch sie wissen, dass Harry ein gefährlicher Gegner ist und es auch schon war, bevor er zu einem Vampir wurde. In einem letzten Showdown entledigt er sich des Mörders und seiner Feinde und flieht schließlich nach Starside, der Welt der Vampire.
Dort findet er nichts mehr vor, wie es bei seinen Weggang gewesen war. Der Garten seines Sohnes ist verwildert, die Vampire tot, oder geflohen und doch gibt es noch ein Wesen, dass ihn erwartet - Karen, der letzte weibliche Vampir auf dem Planeten. Und es gibt da auch noch Shaitis und Shaitan, die auf Rache sinnen und ihre Eiswelt verlassen, um sie einzufordern.
In diesem Band lösen sich alle Rätsel in einem packende Ende auf und fast könnte man glauben, sie wäre hier zu Ende.
Deshalb bin ich wirklich auf Band 13 gespannt, denn ich kann mir nicht vorstellen, wie es jetzt noch weiter gehen kann im Konzil der Vampire, da Harry ... nun das müsst ihr schon selbst lesen.