Die Stadt - Kultur und Sehenswürdigkeiten

Historische Gebäude

Profane Bauten

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Die Stadtbrille, das Wahrzeichen von Amberg
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Marktplatz mit gotischem Rathaus
  • Die Altstadt ist umgeben von einer fast vollkommen erhaltenen mittelalterlichen Ringmauer mit heute vier Toren: Nabburger Tor, Ziegeltor, Vilstor und Wingershofer Tor.
  • Eine Besonderheit stellt die so genannte „Stadtbrille“ dar, ein fünftes Tor über den Fluss Vils. In zwei Bögen überspannt hier die mittelalterliche Stadtmauer den Fluss; einer der Pfeiler steht dabei im Wasser, so dass sich die zwei Bögen mit ihrer Spiegelung im Wasser zu zwei nebeneinander stehenden Kreisen ergänzen, was zum Namen führte. Der dritte Bogen auf festem Grund war lange Zeit vermauert; erst vor kurzem wurde er wieder geöffnet und so der Originalzustand hergestellt, was von vielen Ambergern jedoch als „Zerstörung“ der typischen, zweibögigen „Brille“ mit Missmut gesehen wurde.
  • Gotisches Rathaus
  • Das Kurfürstliche Schloss war der Regierungssitz der Pfalzgrafen. Kurfürst Ludwig III. ließ es im Jahre 1417 erbauen. Kurfürst Friedrich I. wandelte es in eine Zwingburg um. Heute wird der Gebäudekomplex als Landratsamt genutzt.
  • Ehemaliges kurfürstliches Zeughaus
  • Ehemalige kurfürstliche Regierungskanzlei (bemerkenswerter Renaissancebau)
  • Alte Veste (im Kern gotischer Bau und erster kurfürstlicher Hof)
  • „Klösterl“ (gotischer Bau und Teil der früheren kurfürstlichen Residenz)
  • Mit dem historischen „Eh’häusl“ besitzt Amberg heute eines der kleinsten Hotels der Welt.

Bedeutende Kirchen

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Basilika St. Martin
  • An der Südseite des Marktplatzes liegt die Basilika St. Martin. Sie wurde von 1421 an als Bürgerkirche im gotischen Stil erbaut.
  • St. Georg (11. Jahrhundert, barockisiert unter der Leitung von Wolfgang Dientzenhofer im Zusammenhang mit dem Bau des Jesuitenkollegs)
  • Frauenkirche: ehemalige Hofkirche der kurfürstlichen Residenz (spätgotische Hallenkirche aus dem 15. Jahrhundert, deren Formen sich an der Architektur der Basilika St. Martin orientieren; die Frauenkirche wurde auf dem Platz der abgebrochenen mittelalterlichen Synagoge der Stadt erbaut).
  • Paulanerkirche (interessant wegen ihrer Geschichte; wurde zeitweise als Lagerstätte genutzt)
  • Die Wallfahrtskirche Maria Hilf wurde als Dank an die Hl. Maria nach der Heimsuchung durch die Pest (1633/34) im Stile des Barock nach Plänen von Wolfgang Dientzenhofer erbaut und 1711 geweiht; die Fresken stammen von Cosmas Damian Asam, und die Stuckaturen schuf Giovanni Battista Carlone. Die Wallfahrt auf den Mariahilfberg und das dazugehörige Bergfest finden alljährlich in der Woche um Mariä Heimsuchung (2. Juli) statt.
  • Schulkirche St. Augustin (Klosterkirche des ehemaligen Klosters der Salesianerinnen in Amberg und des heutigen Klosters der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau aus dem Barock; ihre heutige Gestalt ist durch Umbauten im Rokoko entstanden)

Klöster

  • Ehemaliges Franziskanerkloster Amberg
  • Ehemaliges Jesuitenkolleg, erbaut unter Wolfgang Dientzenhofer; nach der Aufhebung des Jesuitenordens bis zur Säkularisation wurde es durch den Malteserorden genutzt; heute ist die Staatliche Bibliothek (Provinzialbibliothek), das katholische Pfarramt St. Georg, sowie ein Teil des dem Max-Reger-Gymnasium angeschlossenen Internats untergebracht.
  • Ehemaliges Paulanerkloster St. Josef
  • Franziskanerkloster auf dem Maria-Hilf-Berg
  • Im ehemaligen Kloster der Salesianerinnen ist heute das Kloster der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau untergebracht.

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Info

Wappen
  • Bundesland: Bayern
  • Regierungsbezirk: Oberpfalz
  • Landkreis: Kreisfreie Stadt
  • Höhe: 374 m ü. NN
  • Fläche: 50,04 km²
  • Breitengrad: 49° 27′ N
  • Längengrad: 11° 51′ O
  • Postleitzahl: 92224
  • Kfz-Kennzeichen: AM
  • Einwohner: ca. 44 216
  • Bevölkerungsdichte: 884 Einwohner je km²
  • Gemeindeschlüssel: 09 3 61 000
  • Adresse der Stadtverwaltung: Marktplatz 11
    92224 Amberg
  • Website: www.amberg.de